Gott ohne Gewalt! Warum für den christlichen Glauben Wahrheit und Toleranz zusammengehören, Brunnen 2009 (5,00 Euro)

Gott ohne Gewalt

Das Buch ist jetzt zum Sonderangebot von nur 5,- Euro erhältlich!

Postmodernes Denken stellt den Wahrheitsanspruch des christlichen Glaubens in Frage. Monotheistische Glaubensformen stehen u.a. durch die von J.Assmann ausgelöste Debatte unter Generalverdacht. Der Autor stellt sich dieser Infragestellung und gibt darauf eine für mich nachvollziehbare Antwort. Die Gleichsetzung von Monotheismus und Intoleranz wird anschaulich widerlegt. Eindrücklich ist das Beispiel von einem Bürgermeister, der jedem Gesprächspartner Recht gibt, auch wenn sich die Auffassungen in der Sache widersprechen. Wenn jede Position gleich gültig ist, dann wird am Ende alles gleichgültig. Wenn von Wahrheit nur noch im Plural gesprochen werden darf, weil jeder seine eigene Wahhrheit besitzt, dann gibt es keinen Diskurs mehr um die Wahrheit. Unter dem Deckmantel der Toleranz kommt somit die Intoleranz eines Wahrheitspluralismus zum Vorschein, der jede Meinung gelten lässt unter der Bedingung, dass keiner den Anspruch auf die eine Wahrheit erhebt.

Das Buch ist ein Plädoyer für den Wahrheitsanspruch, der sich in Jesus Christus begründet. Nach dem letztmaligen Gewaltakt der Kreuzigung, bei dem Gott selber in die Opferrolle wechelt, kann und muss die Kirche auf jede Form der Gewalt verzichten. Das dies in der Vergangenheit nicht immer geschehen ist, steht auf einem andere Blatt. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt jedem, der sich mit der Frage nach Gott und dem christlichen Wahrheitsanspruch beschäftigen möchte.

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